Engel der Kinder
In ihrer Kindheit gequält und gedemütigt, rettet diese bemerkenswerte Frau andere Kinder vor demselben schrecklichen Schicksal …
By Robert KienerIn einem schäbigen Krankenhaustrakt in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh beugt sich eine zierliche Frau über ein Kinderbett. Somaly Mam blickt mit warmen, dunklen Augen auf das fünfjährige Mädchenmit den zahlreichen Verbänden, das im Bett liegt.
Es hält einen Teddybären umklammert und starrt schweigend an die fleckige, abblätternde Decke. Das Kind heißt Sreytouch*. Bei Somalys Anblick umklammert es den Bären noch fester, als fürchte es, man wolle ihn ihr wegnehmen. Zwei Tage zuvor hatten Polizisten die Kleine aus einem Bordell geholt: Ihre Mutter hatte sie an den Besitzer verkauft. Somaly sieht den ausdruckslosen, starren Blick und weiß, was sie zu tun hat. Sie hebt das teilnahmslose Kind hoch und nimmt es in die Arme. Sie wiegt Sreytouch wie ein Baby und flüstert mit tränenunterdrückter Stimme: „Ich liebe dich, Sreytouch“, immer und immer wieder. Sie weiß, dass sie damit genau das tut, wonach sich das Kind sehnt. Sie weiß es, weil auch sie einst ein schweigsames, gequältes Kind war.
Somaly hat ihre Eltern nie kennengelernt. Als sie vier oder fünf Jahre alt war, verschwanden sie spurlos. Das war Mitte der 70er-Jahre, als der Diktator Pol Pot und seine Miliz, die Roten Khmer, Kambodscha terrorisierten, Tausende Städter aufs Land zur Feldarbeit trieben und Abertausende unschuldiger Bürger ermordeten. Das Mädchen wuchs als Waise im Dorf Bou Sra auf, in den Wäldern der Provinz Mondulkiri im Osten Kambodschas. Die Dorfbewohner wohnten in Hütten aus Bambus oder Stroh, aber Somaly, die man „Non“ (Kleine) nannte, schlief meistens allein in einer Hängematte im Wald. Sie aß, was sie fand, und überlebte nur durch die Hilfsbereitschaft der Leute.
Eines Tages rief einer der Dorfältesten Somaly in seine Bambushütte und stellte ihr einen Besucher vor. „Er kannte deinen Vater“, sagte er zu ihr. „Er wird dich in seiner Familie aufnehmen.“ Somaly schaute zu dem Mann auf und lächelte. Zum ersten Mal in ihrem Leben wollte sich jemand um sie kümmern. „Sag Großvater zu ihm“, wies der Dorfälteste sie an. Die beiden wanderten mehrere Tage durch den Wald, bis sie zu einer Straße kamen, wo Leute auf die Ladefläche eines Lkw kletterten, der sonst Baumstämme transportierte. Somaly erschrak zutiefst. Nie zuvor hatte sie so etwas Riesiges und Furchterregendes gesehen. Sie versuchte wegzulaufen, doch „Großvater“ packte das Kind, schlug es zu Boden und schleifte es mit sich zu dem Fahrzeug. Sie presste die Hand gegen ihr blutendes Gesicht und zitterte. Noch nie in ihrem Leben war sie geschlagen worden. Großvater brachte Somaly in sein Dorf nahe der Grenze zu Vietnam, wo er sie zwang, seine Hütte sauber zu halten, seine Kleidung zu waschen und für ihn zu kochen. Oft war er betrunken; dann schlug er si mit einem Bambusstock.
Die Dorfbewohner machten sich über ihre dunkle Haut lustig. „Je dunkler man ist, desto dümmer ist man“, sagten sie. Schließlich verkaufte Großvater sie an ein Bordell in Phnom Penh, um seine Schulden zu begleichen. Sie war 16. „Mach, was die Kunden wollen“, sagte man. „Sonst schlagen sie dich.“ Als der erste Kunde ihr befahl, sich auszuziehen,weigerte sich Somaly. Die Bordellbesitzer beschlossen, sie gefügig zu machen, und brachten sie ins „Strafzimmer“, einen fensterlosen Kellerraum. Sie fesselten sie an einen Stuhl, schütteten einen Behälter mit Schlangen über ihr aus und schlossen die Tür. Sie schrie, als die Schlangen über ihren Körper glitten. Als man sie einen Tag später herausholte, war ihr Widerstandswille gebrochen. Unzählige Männer missbrauchten und misshandelten Somaly. Manchmal nahmein Kunde sie mit in einen Raum, in dem an die 20 Männer warteten.
Wie die anderen Mädchen zwang man sie, dickes, weißes Make-up aufzulegen, um ihre dunkle Haut für die Kunden attraktiver zu machen und ihre blauen Flecken zu verbergen. Begehrte ein Mädchen auf, brachte man es ins Strafzimmer, schlug es und folterte es mit Elektroschocks. Fliehen war unmöglich; die Bordellbesitzerin und ihre Zuhälter spürten die Flüchtigen stets wieder auf.
Eines Tages, als Somaly und ein Dutzend anderer minderjähriger Mädchen schliefen, stürmte Li, der Ehemann der Bordellbesitzerin, in das Zimmer und schrie: „Wo ist sie?“ Er fuchtelte mit einer Pistole herum und stank nach Reiswein. Eines der neuen Mädchen im Bordell, die große, schlanke, 15-jährige Sreyoun*, war kurz zuvor bei einem Fluchtversuch erwischt worden. Starr vor Angst war Somaly Zeugin, als der Mann Sreyoun packte, ihr die Arme hinter dem Rücken fesselte und ihr die Pistolenmündung an den Kopf presste. Ein lauter Knall, und Sreyoun fiel leblos zu Boden. Li schoss noch zweimal auf sie. Dann schoben er und seine Wachmänner die Leiche in einen Reissack, und der Mörder verließ den Raum.
Da schwor sich Somaly: „Eines Tages komme ich zurück und bringe dich um.“ Der Mord hatte lang unterdrückte Emotionen hochgeholt. Zum ersten Mal seit Jahren fühlte sie etwas: eine verwirrende Mischung aus Wut und Hass gegenüber Li – und Mitgefühl für ihre Leidensgenossinnen. Als sie älter wurde, durfte sie das Bordell ab und zu verlassen. Sie traf Ausländer, darunter einen, der sie zu sich nach Hause nahm und dafür bezahlte, dass sie Französischunterricht bekam. Andere Ausländer bezahlten dem Bordell Geld für ihre Dienste, so auch Pierre Legros,Mitarbeiter einer französischen Hilfsorganisation, der die Landessprache Khmer beherrschte.
Er entwickelte Gefühle für Somaly. Nachdem sie sich mehrere Male getroffen hatten, brachen die aufgestauten Emotionen aus ihr heraus, und sie erzählte Pierre ihre Lebensgeschichte. Sie sagte, wie sehr sie sich wünschte, mit der Prostitution aufhören zu können. Sie erzählte ihm von den Vergewaltigungen, den Schlägen und den Hunderten von anderen Mädchen, die sie in den Bordellen gesehen hatte. Somalys Augen füllten sich mit Tränen, als sie berichtete, wie Sreyoun ermordet wurde. „Ich möchte nicht, dass anderen Mädchen das Gleiche passiert“, sagte sie und ließ ihrem Kummer freien Lauf. „Irgendjemand muss sich für sie einsetzen.“ Was sie da sagte, überraschte sie selbst.
Mittlerweile 21, war sie für die Bordellbesitzer nicht mehr so „wertvoll“, und man erlaubte ihr, zu Pierre zu ziehen. Etwas später eröffnete das Paar gemeinsam ein Restaurant in Phnom Penh. Doch als sie damit scheiterten, fand Pierre es an der Zeit, in seine Heimat zurückzukehren. Um ein Visum für Somaly zu bekommen, heirateten die beiden 1993. Anderthalb Jahre lebten Pierre und Somaly in Frankreich. Monatelang hatte Pierre ihr in den Ohren gelegen, sich nicht nur von ihm abhängig zu machen. Anfangs wehrte sie ab: „Du
bist verrückt, ich bin doch nur eine Frau!“ Aber irgendwann tat sie es doch. Sie fand eine Anstellung als Zimmermädchen in Nizza, und zum ersten Mal baute sie Selbstachtung auf. Als sie im Rahmen von Pierres Arbeit bei der Hilfsorganisation nach Kambodscha zurückkehrten, war Somaly nicht mehr die schüchterne, unzivilisierte „kleine Wilde“, wie viele sie damals genannt hatten. Sie war nun die Frau eines Barang, eines Ausländers, und sie sprach fließend Französisch. Somaly wollte den Mädchen, die zurückbleiben mussten, unbedingt helfen.
Sie bot einer medizinischen Hilfsorganisation ihre Unterstützung an, die Kondome und Aids-Aufklärungsbroschüren an Prostituierte verteilte. Jedes Mal, wenn sie ein Bordell betrat, überkam sie heftige Angst. Oft wurde ihr so übel, dass sie sich draußen übergeben musste. Bei einem dieser Besuche traf sie ein Mädchen, das sie an sich selbst imgleichen Alter erinnerte. Sie hatte die gleiche dunkle Haut, die blauen Flecken von den Schlägen. „Gib mir bitte nicht nur Kondome“, bat das Mädchen. „Wenn du mir wirklich helfen willst, dann hol mich da raus.“ Gestärkt durch ihre Wut und ohne die Zuhälter zu beachten, verließ Somaly das Bordell mit dem Mädchen und nahm es mit nach Hause. Langsam erkannte Somaly, dass auch andere Mädchen die Flucht wagen würden, wenn sie draußen nicht ein Leben auf der Straße erwarten würde, ohne Geld, rachsüchtige Zuhälter auf den Fersen, die sie alsWarnung für andere foltern oder sogar töten würden. Mit der Aussicht auf einen sicheren Zufluchtsort schlossen sich weitere Mädchen heimlich Somaly an, um bei ihr und Pierre zu wohnen.
Pierre half, aber seine finanziellen Mittel waren bald erschöpft. Doch mit Spenden von Freunden und Hilfsorganisationen konnte Somaly einigen Mädchen die Flucht in entfernte Dörfer ermöglichen. Oder sie zahlte ihnen eine Ausbildung als Näherin, was ihnen ein unabhängiges Leben ermöglichte.
1996, ein Jahr nach der Geburt des ersten ihrer drei gemeinsamen Kinder, gründete das Ehepaar die Hilfsorganisation AFESIP (Agir pour les femmes en situation précaire) zumSchutz von Frauen in Notsituationen. In den letzten zehn Jahren hat AFESIP mehr als 5000 Kinder gerettet und ihnen eine Unterkunft und eine Ausbildung verschafft.
Derzeit betreibt die Organisation drei Schutzhäuser für mehr als 200 kambodschanische Mädchen und beschäftigt 106 Mitarbeiter. Nach einer langen Trennungsphase ließen sich Somaly und Pierre 2007 scheiden. Somaly leitet AFESIP nun allein. Das bedeutet 20-Stunden-Tage für die Rettungsbemühungen um die kambodschanischen Mädchen, die Gefangene der Zwangsprostitution sind. In einem Elendsviertel von Phnom Penh nähert sich Somaly dem „White Building“, einem berüchtigten Bordell. Hunde durchwühlen den Müll, es wimmelt von Fliegen. Kinder, manche barfuß oder ganz nackt, spielen zwischen den Abfallhaufen. Einige Frauen und Mädchen laufen strahlend auf Somaly zu. „Unsere Schwester“, sagt eine und ergreift die Hand der 38-Jährigen. „Wie geht es euch? Ist jemand ernsthaft krank?“, fragt Somaly. Bald redet sie mit einer Gruppe von 30 Mädchen und Frauen, alle sind Prostituierte.
Ein ausgemergeltes Mädchen in schmutzigem T-Shirt und Sarong vertraut Somaly an, dass sie pro Nacht 20 Männern zu Willen sein muss. Beim Zuhören treten Somaly die Tränen in die Augen. Eine ältere Frau nähert sich Somaly und erzählt ihr weinend, dass einige Tage zuvor ihre 16-jährige Tochter verschwunden sei. Sie fasst Somalys Hand. „Bitte hilf uns“, fleht sie. Somaly tröstet die Frau und verspricht ihr, sich mithilfe der Polizei darum zu kümmern.Während dessen beobachtet eine Gruppe von Männern die Szene. Somalys Leben ist permanent in Gefahr. Nachdem sie 2005 mitgeholfen hatte, mehr als 200 Mädchen zu retten, stürmten mit Kalaschnikows bewaffnete Gangster aus Phnom Penh ihr Haus, verprügelten die Mitarbeiter und nahmen die Mädchen mit. Somaly wurde sogar bereits von Zuhältern mit der Waffe bedroht. Mittlerweile reist sie nur noch mit ihren Leibwächtern, ihr Grundstück ist von einer Mauer umgeben und wird ständig bewacht. Menschenhändler entführten 2006 eines ihrer Kinder.Dank Somalys Kontakten zur Polizei wurde ihre Tochter nach drei Tagen befreit. Inzwischen besuchen ihre Kinder eine Schule in Frankreich. Fürchtet sie um ihr eigenes Leben? „Wie können sie mich noch umbringen? Sie haben mich schon vor langer Zeit getötet.“
Manchmal scheint es, als habe Somaly das Grauen ihrer Kindheit unverletzt überstanden. Doch die Narben sind nicht verheilt. Besonders nachts ist es schwer für sie. Sie hat noch immer Albträume und schläft nie mehr als drei oder vier Stunden am Stück. „Diese Mädchen gehen mir nicht aus dem Kopf“, sagt sie. „Sie sind Opfer wie ich.“ Und nach wie vor überkommen sie Angst und Übelkeit, wenn sie ein Bordell betritt. „Die Gerüche rufen Erinnerungen wach, die ich zu vergessen versuche“, sagt sie. Sie gesteht, dass sie es nicht über sich bringt, das Bordell in Phnom Penh aufzusuchen, in dem sie selbst damals gefangen saß.
Als wir an einem einst berüchtigten Bordell vorbeikommen, fällt ihr einMädchen ein, dem sie kürzlich geholfenhat. „Malis* war erst elf Jahre alt, als ihre Tante sie für 1000 Dollar an einen Ausländer verkaufte“, sagt Somaly. EineWoche hielt der Mann das Kind in seiner Wohnung gefangen; dann konnte es fliehen. „Er glaubte, Sex mit einer Jungfrau gäbe ihm mehr Kraft. Das kommt oft vor.“ Unfassbar ist, dass diesen Mädchen oftmals das Jungfernhäutchen operativ wieder verschlossen wird, sodass sie erneut als Jungfrauen gelten.
Ein anderes Mädchen, Normana*, hat nur ein Auge. Siewar 13, als sie entführt und an ein Bordell verschachert wurde. Zweimal wurde sie schwanger, beide Male zwang man sie zu laienhaft durchgeführten Abtreibungen. Aber es kam noch schlimmer. Eine Frau kaufte sie als unbezahlte Bedienstete. Verärgert, weil Normana sie gebeten hatte, sich ausruhen zu dürfen, stach ihr die Frau mit einem scharfen Metallstück zur Strafe ins rechte Auge.
Das AFESIP-Schutzhaus bei Siem Reap unweit des Tourismusziels der Tempelanlage von Angkor Wat ist Sanbos Zuhause. Als sie 18 war, teilte man ihr mit, dass sie in einem Restaurant in Phnom Penh als Serviererin arbeiten könne, um Schulden ihrer Familie zu tilgen. Für 500 Dollar wurde sie an einen Gast verkauft, der eine Jungfrau wollte. Dann hielt man sie zwei Jahre in einem Bordell gefangen. „Sie schlugen mich oftmit einem Elektrokabel“, erzählt sie. „Ich konnte nirgends hin. In meinem Dorf würde man mich verachten, weil ich eine Prostituierte war.“
Heute lebt sie im AFESIP-Heim und arbeitet als Beraterin im Team mit. „Trotz unserer Arbeit sind immer noch so viele Mädchen in den Bordellen“, sagt Somaly. Sobald ein Mädchen in eines der drei AFESIP-Schutzhäuser kommt, wird es medizinisch versorgt, kann die Schule besuchen und eine Ausbildung machen, etwa als Friseurin oder Schneiderin. Die Organisation unterstützt die Mädchen dabei, wieder in ein normales Leben zurück zu finden, indem sie ihnen bei der Suche nach einer Arbeitsstelle oder bei der Existenzgründung hilft.
Etwa 80 Prozent der Mädchen bleiben der Prostitution dauerhaft fern. Mehrmals wöchentlich fährt Somaly über holprige Straßen zum einige Stunden nördlich von PhnomPenh gelegenen Schutzhaus Kampong Cham. Es wurde speziell für Mädchen unter 16 Jahren eingerichtet, die aus Kinderbordellen gerettet wurden. „Mami ist da!“, rufen dieMädchen. Somaly kocht für sie, plaudert und spielt mit ihnen. Vor allem: Sie lacht mit ihnen. „Ich will, dass sie die Kindheit haben, die ich nie hatte.“
Ein siebenjähriges Mädchen wirft sich Somaly in die Arme: Sreytouch, das geprügelte Kind mit dem Teddybären, das Somaly im Krankenhaus traf.Heute ist sie voller Leben, gesund, und ihre Augen funkeln vor Freude, weil Somaly da ist. Sie hält die Kleine fest, gibt ihr einen Kuss und flüstert: „Ich liebe dich, Sreytouch.“
Ein globaler Kampf
Ihre Fluchtmacht sie zu etwas Besonderem, aberwirklich außergewöhnlich macht sie die Tatsache, dass sie zurückkehrte“, schrieb Angelina Jolie in ihremPorträt von Somaly Mam, das 2009 in der jährlichen „Liste der einflussreichsten Menschen der Welt“ des Time Magazine erschien. Führende Persönlichkeiten in aller Welt drückten ihre Anerkennung aus. Ihre Hilfsorganisation AFESIP hat sich in Kambodscha zu einer derwichtigsten Refugien für Mädchen entwickelt, die dem Sexhandel entfliehen konnten. Für ihren Kampf gegen den Handel mit Kindern erhielt sie 2008 den mit einer Million Euro dotierten Preis für Menschenwürde der Münchner Roland Berger Stiftung. Der frühere kambodschanische Botschafter in den USA, Joseph Mussomeli, beschreibt sie als „Heldin und unermüdliche Streiterin für Kinder“.Doch die Herausforderung ist immens. LautMu Sochua, kambodschanisches Parlamentsmitglied und früherer Minister, gibt es über 100 000 Prostituierte in Kambodscha, davon 40 Prozent unter 16.Geschlechtsverkehrmit einem Kind ist in Kambodscha illegal, doch Korruption ist allgegenwärtig, und der Sexhandel nimmt zu. Die meisten Kambodschaner verdienen nur 400 Euro jährlich – umso größer die Versuchung, ein Kind zu verkaufen. Um ihre Hilfsorganisation handlungsfähig zu halten, benötigt Somaly jährlich eine Million Dollar. Dafür ist sie vollständig auf die Großzügigkeit von Organisationen, Regierungen und Privatpersonen angewiesen. Weiterführende Informationen finden Sie auf Somaly Mams Website unter www.somaly.org.
|
| ||||||
1 Kommentare |
| Heinz Hofmann on 15 Juli 2010 ,23:00 Traurig und Schlimm, ich werde spenden Heinz |
Kommentar abgeben
| Name* | |
| Email* | |
| Kommentar* | |

Abonnieren Sie jetzt Reader's Digest, das Magazin!


Weitersagen




